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Von all den Männern, die Mama hatte, war ihm Onkel Hans am liebsten. Dominik war sechs, als er ihn kennen lernte. Mama brachte ihn eines Abends heim und sagte: “Das ist Hans. Jetzt ist er dein Onkel.”
“Was ist mit Onkel Franjo?”, fragte Dominik.
Onkel Hans beugte sich herab und streckte Dominik die Hand hin. Eine große Hand war das. Dominik griff nach dem Daumen. Mama ging in die Küche. Onkel Hans stand Dominik gegenüber. Sie schwiegen und schauten einander an. Dann sagte Dominik: “Du bist ja auch dick.”
“Ich bin rund”, sagte Onkel Hans.
Dominik sagte: “In der Schule sagen sie Kugel zu mir.”
Sie schwiegen und schauten eine Weile.
“Du hast einen schönen Pullover”, sagte Dominik.
“Danke.”
“Rot ist meine Lieblingsfarbe”, sagte Dominik.
Mama kam wieder, mit zwei Sektgläsern, und Onkel Hans meinte, Dominik sollte mittrinken. “Spinnst du?”, sagte Mama. Onkel Hans holte ein Sektglas, prickelndes Mineralwasser mit einem Schuss Orange, zu dritt stießen sie an, und Mama lächelte sogar.
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