There are three rules for writing a novel. Unfortunately no one knows that they are.
Sommerset Maugham
Quelle: 20 Master Plots, Seite 32
Drei Regeln, wie man einen Roman schreibt
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Befehle, die sich in Hauptwörtern verstecken
Seit zwei Jahren sammle ich Imperative, die Substantive sind, wie etwa:
Buch – Im Reisebüro: Buch die Reise!
Reisebüro - Reise, Büro! Mach einen Betriebsausflug.
Schaukelstuhl - Schaukel, Stuhl!
Werft – Werft den Ball (Danke, Vincent!)
Schiffe – Befehl zum Wasserlassen
Asset (engl.) – Aufforderung zum Essen (Esset!). Und Asset bedeutet ja auch, sich etwas im übertragenen, wirtschaftlichen Sinne einverleibt zu haben
Peter - Bet, er!
Begine - Beginne! Fange an! (Die Beginen waren ein Drittorden für Frauen. Beginen führten ein frommes, keusches Leben in ordensähnlichen Hausgemeinschaften)
Ende - Am Ende des Films befiehlt der Film dem Zuschauer aufzuhören: “Ende!”. Denn was hat das Leben denn noch für einen Sinn, wenn der Film zu Ende ist?
Schlafzimmer – Schlaf, Zimmer! Im Sinne von Frauenzimmer, quasi: Mädel, geh schlafen.
Komplex - Komm, Plex! Plex, bei Fuß! Braver Plex. Guter Plex. Aus, Plex!
Fernseher – Fern seh’ er!
Kugelschreiber - Aufforderung, das Wort Kugel zu schreiben.
Kopfhörer – Das Wort Kopf möge gehört sein.
Fahrrad - Und der Herr schuf das Rad und sprach: Fahr, Rad!
Laufrad – siehe Fahrrad.
Schwimmweste – Schwimm, Weste!
Füllfeder – Füll Feder, sonst ist sie leer!
Aufzug – Geh auf, Zug! Ich will einsteigen.
… fällt euch noch was ein?
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Warum wir Autoren ausrutschen und stürzen
Ich prüfe alles auf Verwertbarkeit: Wenn ich ausrutsche und stürze, hab’ ich, noch bevor ich auf den Boden aufschlage, einen kurzen, lakonischen Satz dafür formuliert.
Else Buschheuer, bloggende Autorin,
im Spiegel Online Kultur
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Elevator Pitch (Teil 2)
Ein guter Ort, den Elevator Pitch deines Romanprojekts zu testen. Erzähl doch – ganz spontan – dem Herrn oder der Dame neben dir, worum es in deinem Roman geht.
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“Gönnt euch doch mal ein Adverb!”
Ja, genau genommen – warum bei zwanzig- oder dreißigtausend aufhören? Wieso überhaupt noch schreiben? Warum kritzelt man nicht einfach einen Plot und ein paar Motive auf einen Briefumschlag und belässt es dabei? [...] Na los, Jungschriftsteller – gönnt euch doch mal einen Witz oder ein Adverb! Lasst euch nicht lumpen! Den Leser stört das nicht! Habt ihr euch mal angesehen, wie dick Bücher sind, die an Flughäfen verkauft werden? Die Menschen mögen das Überflüssige.
Aus: Nick Hornby: Mein Leben als Leser
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Über Adjektive
Bevor Sie ein Adjektiv hinschreiben, kommen Sie zu mir in den dritten Stock und fragen, ob es nötig ist.
Georges Clemenceau, Journalist und Politiker, 1841 – 1929
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Oh, jemand scheibt (wieder) über mich
Von wegen das Autobiografische für die Fiktion benutzen: Kam also rentsnik letztens mit &radischen Nummer 14 zu mir und sagte, da hätte sie wieder etwas über mich geschrieben. – Was glaubt der Leser über mich zu wissen, nun, wo die Fiktion unkenntlich ist?
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Fein beobachtet
Das ist fein beobachtet. Jedermann weiß, wie peinlich solche Stellen gerade bei Literaten minderer Qualität wirken können.
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Oh, jemand scheibt über mich
Hat das was zu bedeuten, wenn ich in einer Literaturzeitschrift von mir selbst lese? Bin ich berühmt? Oder heißt das bloß, dass sich ein Autor für ein (gut geschriebenes) Stück Fiktion unter anderem an meinem Leben bedient hat, es vermengt hat mit einem anderen Leben, und nun alle Leute glauben, das ist keine Fiktion, ich wäre wirklich so? Vielleicht bin ich wirklich so. Hmm. Vielleicht werde ich mal darüber nachdenken.
Erschienen in …
Jedenfalls freu’ ich mich drüber!
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Schreibprobleme? Fragen Sie Frau Laura!
Dieses Video ist für all jene Schreibenden unter euch, die heute noch nicht genügend gutgemeinte Tipps bekommen haben. Beachtet die Präsentationstechnik. – Wobei: unrecht hat die Dame ja nicht!
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Ein junger Autor sucht eine Handlung
All die Möglichkeiten, die der junge Autor zu Beginn des Videos durchspielt, die erinnern mich an meine Gedankenarbeit … ja, und ein jeder hat für den jungen Autor gute Tipps parat!
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Southpark-Parodie auf “Catcher In The Rye”
Die Buben müssen das Buch von J.D. Salinger lesen und weil es ihnen zu langweilig ist, schreiben sie selbst einen kontroversiellen Bestseller: The Tale of Scrotie McBoogerballs
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Wie kannst dir nur soetwas ausdenken?
Leser: “Woher kriegst du eigentlich deine Ideen? Du musst ja total seltsam denken, dass dir so etwas ausdenken kannst.”
Autor: “Ach, diese Geschichten kommen zu mir.”
Hier also ein Beispiel für eine Geschichte, wegen der man mir blühende und abartige Fantasie attestiert hätte – hätte ich sie erfunden.
(Hier weiterlesen)
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Sex im literarischen Alltag
Sex ist ein heikles Thema. Und es wird immer heikel bleiben. Obwohl schon so viel Erotisches geschrieben wurde, dass man meinen könnte, da kann nichts Neues nachkommen… und plötzlich treten Kaliber wie Henry Miller und Pauline Réage auf, und alles ist wieder einmal ganz anders.
Wenn in Autorenzirkeln erotische Texte besprochen werden, dann geschieht das meist mit einer konstruktiven, trocken wirkenden Art. Diese analytische Haltung ist in folgendem Video gut eingefangen…
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“Kill All Darlings” als Comic-Strip
Denk dir den Text des ersten Bilds ein wenig anders: “Wie schreibe ich einen guten Roman? Zuerst muss ich mich von allen lieb gewonnenen Textstellen, Figuren und Handlungssträngen …”
So zeigt dir dieser Comic-Strips das Schmerzhafte, das ich bei Kill All Darlings gemeint habe.
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Wie der bloggende Literat die Welt sieht

html und das richtige Leben (1)

html und das richtige Leben (2)
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